Buchzauber Hannersberg, März 2026 — ein Nachmittag zwischen Büchern, Bildern und echten Gesprächen. An meinem Stand lagen elf Bücher, jedes mit seiner eigenen Geschichte. Was mich jedes Mal neu berührt: wenn jemand ein Buch aufschlägt und nicht mehr loslässt. 



Lesen, Staunen, Entdecken. Die Buchzauber-Messe in Hannersberg war genau das — ein Ort, wo Literatur lebendig wird. Danke an alle, die vorbeigeschaut haben.

Zwischen Lesungen und Gesprächen entstehen die schönsten Momente. Wenn aus einem kurzen Blick auf ein Cover ein langes Gespräch wird — dafür bin ich Autor.

Messe, Musik, Magie. Hannersberg 2026 bleibt in Erinnerung — als Begegnung mit Menschen, die Bücher noch wirklich lieben.

Stille, die trägt. Wenn ein Raum so still wird, dass man nur noch die Geschichte hört — das ist der Moment, für den man schreibt. Hannersberg hat mir solche Momente geschenkt.

Jedes Buch sucht seinen Leser. An der Buchzauber-Messe durfte ich wieder erleben, wie das passiert — ganz leise, ganz direkt, von Mensch zu Mensch.

Entdecke die Geschichte: Ein Leben ist nicht genug.


Neues Buch: Ein Leben ist nicht genug 

Zwanzig Jahre nach seinem ersten Buch legt Bernhard BB Colin sein persönlichstes vor. 

Ein Leben ist nicht genug, ist das Porträt einer Freundschaft über fünfundzwanzig Jahre – in Wien, Linz, Mallorca, am Donaukanal, auf einem Gletscher und in all den Lokalen, die zwei Menschen zu ihrem Wohnzimmer gemacht haben. 

Ein Buch, das zeigt: Das Leben misst sich nicht in Vernunft. Sondern darin, wer neben einem steht, wenn alles andere wegfällt. 

Jetzt erhältlich - Hol dir dein Exemplar! 




Format: Softcover
 Bindung: DIN A5 hoch
 Seitenzahl: 136 Seiten 
Sprache: Deutsch 
ISBN: 978-3-565270-19-4 
Verkaufspreis: 15,99 €

Entdecke meine Kunst und Literatur

Bevorstehende Lesungen und Ausstellungen

Sei dabei, wenn ich meine neuesten Werke bei Lesungen und Ausstellungen präsentiere – live und persönlich! Tauchen Sie ein in Theater, Literatur und Malerei, erleben Sie inspirierende Momente und Begegnungen mit dem Künstler selbst.

Er ist da. Mein neuer Künstlerkatalog. 

 

Nicht nur Bilder. 

Nicht nur Bücher. 

Sondern mein Weg der letzten Jahre – zwischen Malerei und Literatur. 

 

Was auf der Leinwand beginnt, endet oft als Text. 

Was im Text entsteht, sucht manchmal Farbe. 

 

Zur Messe bringe ich beides mit. 

Zum Blättern. Zum Lesen. Zum Diskutieren. 

 

Ich freue mich auf euch. 

Auf echte Begegnungen. 

 

Bernhard Brandstätter Colin 

👉 BBColin.at 

 

#Kunst #Literatur #Messe #Künstlerleben #BBColin





Belletristik

Die Lesung ist ein zeitgenössischer literarischer Roman über Selbsttäuschung und Wahrheit, über Beziehungen, die uns formen, und über den Mut, sich selbst zuzuhören. 

Gerne biete ich auch einen Lesungs- bzw. Autorenabend in Ihrer Buchhandlung an.
Die Veranstaltung kann als klassische Lesung oder als Gesprächsabend mit Publikumsbeteiligung gestaltet werden und eignet sich besonders für literarisch interessiertes Publikum.

Bernhard Brandstätter Colin arbeitet an der Schnittstelle von Zeichnung, Literatur und Theater.

Seine bildnerischen Arbeiten entstehen aus inneren Prozessen und verzichten bewusst auf erzählerische Eindeutigkeit.


Reduktion, Fragmentierung und Stille sind zentrale Elemente seines Schaffens.

Im Mittelpunkt steht nicht das Abbild, sondern die Frage,

wie innere Zustände sichtbar werden können.

Bleistift auf Papier A3 

Serie, 5 Arbeiten 

2026 


Vom Inneren her 
 
Diese Serie folgt keiner Geschichte. 
Sie folgt einer inneren Bewegung. 
 
Gesichter erscheinen hier nicht als Porträts, 
sondern als Zustände: 
geordnet, verschoben, unter Druck, geöffnet, angehalten. 
 
Linien halten, schneiden, lösen sich. 
Flächen verdichten sich und verschwinden wieder. 
Was sichtbar wird, ist kein Ausdruck, sondern Präsenz. 
 
Die fünf Arbeiten markieren keine Entwicklung im äußeren Sinn, 
sondern ein Innehalten im Inneren. 
Nicht als Lösung, sondern als Möglichkeit, 
da zu sein – 
ohne Rolle, ohne Schutz, ohne Erklärung.

1. Haltung 

Innere Ordnung. Wachheit. Stand.

2. Schwelle 

Verschiebung. Bewegung. Noch Halt.

3. Druck 

Einwirkung. Verdichtung. Standhalten.

4. Durchlässig 

Öffnung. Nachlassen. Luft.

5. Stillstand 

Reduktion. Gegenwart. Jetzt.

Drei Menschen, drei verlorene Leben – Was als zufällige Begegnung beginnt, entfaltet sich zu einem Sog, der Europa, Afrika, Asien und die Karibik verbindet und niemanden unbeschadet lässt.

Eine Geschichte von Liebe und Zärtlichkeit. Zwei Seelen begegnen sich – spät, aber nicht zu spät. Eine poetische Novelle über Nähe, Vertrauen und die leise Kunst, sich wieder zu öffnen.

Monolog - "Verderben, um zu leben?"

 

(Stille. Ein Schritt nach vorn.) 

Verderben, um zu leben? 

Entgleisen wir einer Moral, die Liebe und Verständnis nur behauptet? (kurze Pause) 

 

Wir wählen unseren Weg – bewusst. 

Und dieser Weg hält uns die Umstände vor Augen, 

herbeigeführt von Gier und Zweifel zugleich. 

Aus inneren wie äußeren Versuchungen geboren, 

kämpfen wir Schlachten der Eitelkeit, 

die uns vielleicht beleben – doch nur für eine kurze Zeit. 

 

Seit der Geburt stehen wir im Joch tief verankerter Mechanismen, 

wie die Welt zu funktionieren habe. 

Unbewusst – durch unser eigenes Zutun – 

verstärken wir alte Muster, alte Zwänge. 

Die Weisheit der Gelehrten. (kurze Pause) 

Die Weisheit der Heiliggesprochenen. (bitteres Lächeln) 

Wissen verspricht keine Absolution, 

nach der wir dürsten – tief im Innern. 

Der Traum von Frieden und Liebe auf Erden: 

abgeschmettert, wieder und wieder. 

 

(Schritt zur Rampe, suchender Blick ins Publikum.) 

Wenn sich die Vielen erhoben – 

im Schutz der Gerechtigkeit eines jeden Einzelnen! 

Klarheit wächst, wo wir uns zusammentun; 

wo der Einzelne, so einer wie ich, 

sich durch die anderen entfalten darf. 

Mutig brechen, was Listige als Regeln gesetzt haben. 

Nicht mehr willenlos gehorchen, 

sondern Verantwortung tragen – füreinander. 

Absagen der Gier, der Bitterkeit, 

die wie Samen längst verstreut sind. 

 

Wir folgten der Eitelkeit – 

dem Schein wichtiger als das Sein, 

als Liebe, als gutes Herz. 

 

(atmet, lässt die Schultern sinken) 

Die Zeit ist da, die Flagge unseres Herzens zu hissen. 

Ungeschminkt die Schönheit des Vorhandenen erkennen – 

und aushalten. 

Festen Stand finden auf dem Rücken dieses Sterns. 

Dem Geruch modriger Gier entsagen. 

Frische Erde einsaugen. (ballt die Faust, öffnet die Hand) 

Die zuvor geballte Hand öffnen 

und sie dem Friedenswillen reichen. 

Geschmückt in Demut vor uns selbst, 

ungeachtet von Herkunft und Geschlecht. 

 

Ach, welche Bilder mein Herz ergreifen, 

meine Seele benetzen – 

ohne je Erlösung sicher zu wissen. (leise) 

 

Worte finden, die verbinden. 

Zukunft formen. 

Ankommen im Schoß von Mutter Erde. 

Unser Herz erheben – wir haben nur dies eine. 

Dem Zufall Vertrauen schenken. 

Hilfe annehmen, wenn sie rein geschieht. 

Perfektionismus ablegen – 

Fessel unseres Seins. 

 

Solche Gedanken schwellen über, 

locken mit der Nähe von Erlösung. 

Doch wenn Erlösung kommt, dann aus uns – 

aus dem Herzen, gestärkt im Vielen, 

nicht gepresst in die Formen einer fremden Moral, 

die unser Unvermögen zementiert. 

 

(lange Pause. Eine Ruhe stellt sich ein.) 

Eine seltsame Ruhe schleicht in mein Herz – 

unbemerkt, und doch willkommen: 

Vorbote des Möglichen. 

 

(direkter Blick, ruhig) 

Welch Gedanke… 

Bestimme ich – 

oder werde ich bestimmt? 

Bin ich auserkoren, dem Verfall dieser Welt entgegenzutreten – 

als einzelner, zerbrechlicher, schwacher Mensch? (schwarz)

Liebe … 

Ich sehe meine Arbeit als Versuch, die innere und äußere Balance in Einklang zu setzen. 

Es bedarf einigen Mut, sich nackt all dem auszusetzen, was das Leben einem bietet. Ich glaube an die Macht der Liebe und den Sanftmut darin, Erfüllung für alle zu finden. 


Leinwand 140 × 70 cm. 
Gemalt mit Öl, Kreide und Wasserfarbe – Schicht um Schicht ein Spiel aus Tiefe, Struktur und Emotion. 
 
👉 Bei Interesse bitte PN senden. 
       VK € 840.- 

Das Schweigen der Steine

Katalogtext zum Bild 

 

Drei Gestalten treten aus der Dunkelheit hervor. 

Ihre Augen übermalt, ihre Münder versiegelt – 

ein stummes Geschrei, das sich nicht in Worte fassen lässt. 

Sie wirken wie Schatten, gebunden an eine Mauer aus Ziegeln, 

errichtet aus Regeln, Dogmen, Grenzen. 

 

Und doch: Zwischen den Linien, im Chaos der Farben, 

blitzen Worte auf, kaum lesbar und doch unübersehbar: 

„Werte“ – „Liebe“ – Fragmente einer Hoffnung, 

die nicht ausgelöscht werden kann. 

 

Links am Bildrand tauchen poetische Sätze auf: 

„Viele bunte Steine ruhen im zerbrechlichen Gefäß der Welt.“ 

Es sind Worte, die vom Menschsein erzählen, 

von der Fragilität unserer Existenz 

und von der Kraft, die sich im Gemeinsamen offenbart. 

 

Das Bild ist Anklage und Trost zugleich. 

Es zeigt das Verstummen, das unsere Gesellschaft erfasst – 

Menschen, die schweigen, weil ihnen die Stimme genommen wird. 

Doch es verweigert sich der totalen Finsternis. 

Immer wieder bricht Farbe durch: 

Grün wie Hoffnung, Blau wie Weite, Rot wie Liebe. 

 

„Das Schweigen der Steine“ ist kein Bild, das still betrachtet werden will. 

Es fordert Auseinandersetzung. 

Es wirft Fragen auf: 

Was bedeutet es, wenn Werte pervertiert, 

wenn Liebe verschüttet, 

wenn Stimmen ausgelöscht werden? 

Und was bleibt, wenn dennoch Worte aufscheinen, 

trotz aller Schwärze? 

 

Dieses Werk lädt ein, nicht nur hinzusehen, 

sondern sich einzulassen – 

auf die Brüche, die Schreie, die Schatten. 

Und auf das leise, unzerstörbare Versprechen, 

dass selbst im dunkelsten Schweigen 

ein Licht verborgen liegt. 

 

@ Bernhard Brandstätter Colin 



Titel: Schattentanz 

Quadrat (20,5 x 20,5 cm) 

Softcover 

90g/m² weiß, matt 

farbig/Graustufen 

76 Seiten (36 Farbseiten) 

 

Ladenpreis € 24.- 

 

Bei einer Vorbestellung bei mir, gibt es meine letzten Lyrikband „ …Liebe … warum nicht…“  als Geschenk dazu. 

Text- & Bildquellen 

 

Sämtliche Texte stammen aus meiner Feder. 

Ebenso wurden alle Bilder von mir in den vergangenen zwölf Monaten in unterschiedlichen Formaten gemalt. 

 

Dabei kamen verschiedenste Materialien zum Einsatz: Öl, Ölkreide, Bleistift, Kohle, Buntstifte, Wasserfarben, Fineliner … 

 

Manchmal fand der Text zuerst das Bild, ein andermal inspirierte mich ein Bild zu einem Text. 

 

Bei Interesse an meinen Originalbildern – auf deren Rückseite der jeweilige Text von mir handschriftlich vermerkt ist – ersuche ich um persönliche Kontaktaufnahme. Gerne gebe ich alle Einzelheiten zum Bild weiter und nenne den Preis. 

 

📩 [email protected]

Realitätsverschiebung 

Zwischen Fantasie und Realität

Wenn die Fantasie von der Realität erstickt wird, wo Grenzen verschwimmen, wo... das Übel der Verrat an uns selbst über die Liebe steht. Das Innere Kind einem ermahnen versucht, wird dessen Sessel zu Boden geworfen … achtlos uns selbst gegenüber.

Loslösung

Loslösen von alten Strukturen, sich befreien aus den verkrusteten Gedanken längst vergessener Epochen.

Ausgrenzung!


In uns ist alles, was das Menschsein ausmacht. Sowohl das Weibliche als auch das Männliche, alle Völker dieser Erde haben einen gemeinsamen Ursprung, somit tragen wir alles in uns. Wenn wir nun ausgrenzen, welchen Teil von uns amputieren wir dann? Einen Arm?

Loslösung 


Ausgrenzung!


In uns ist alles, was das Menschsein ausmacht. Sowohl das Weibliche als auch das Männliche, alle Völker dieser Erde haben einen gemeinsamen Ursprung, somit tragen wir alles in uns. Wenn wir nun ausgrenzen, welchen Teil von uns amputieren wir dann? Einen Arm?

Elternliebe …

Um sich von der Sexuellen Energie seiner Mutter zu befreien …

"Selbst denken … sonst wirst du gedacht …."



Mutterliebe


Aus dem Blute ihres Leibes neues Leben geschenkt...

Wo der Anfang?

Wo das Ende?

Einst die Bindung, die vom Blut ihres eigenen Lebens war.

Wo der Abschied?

Wo der Neubeginn?

Abgenabelt für das Neue, nun bereit.

War das Herz ganz nah an ihrem, jetzt nun an der Klinge ihres Dolches sei, blutverschmiert, des eigenen Lebens überdrüssig. 

Mutterliebe...

Kind geboren, um im selbigen Moment sein Richter sein zu wollen.

Muttertod...

um zu leben nun in der Zukunft, frei von all der Erbsünde, deren Ahnen wohlgesungen.

Wenn der Glaube uns trennt …

als Maske für das böse missbraucht…

die Liebe die einzige Antwort ist!!!


@ Bbcolin

News

Ex-plicissimus (einfältigst)


Ex … steht für die Umkehr des Begriffs. 


Die einfachste Form, dem Leben abgerungen. Ebenso wie „Primitive cool“ (ursprünglich) angesehen werden kann. 

Im Kern den Lebens und die Liebe dessen in der reinsten Form. 

Enthoben jeder Schublade, in denen wir all das hineinstopfen, dass wir nicht verstehen und verstehen demzufolge nicht, das nicht alles verstanden werden kann, sondern gefühlt und gelebt werden darf. 


@ BBColin 

Ex-plicissimus (einfältigst)


Ex … steht für die Umkehr des Begriffs. 


Die einfachste Form, dem Leben abgerungen. Ebenso wie „Primitive cool“ (ursprünglich) angesehen werden kann. 

Im Kern den Lebens und die Liebe dessen in der reinsten Form. 

Enthoben jeder Schublade, in denen wir all das hineinstopfen, dass wir nicht verstehen und verstehen demzufolge nicht, das nicht alles verstanden werden kann, sondern gefühlt und gelebt werden darf. 


@ BBColin 

News

Niemals …

niemals alleine … 

über all den Sinn, sein eigenes Handeln verstehen. 

Der Versuch, jedem gerecht zu werden. 

Niemanden enttäuschen wollen, für welchen Zweck auch immer. 

Oft gezweifelt, ob all das richtige war oder ist. 

Niemals …


@ BBColin 

News

Die Stadt im Kopf … 

Nach Außen gerichtetes Leben erfriere unsere Herzen. 

Das aneinander prallen der Stadt zu unseren Indigenen Wurzeln längst vergessenen Wissen. 


@ BBColin 



Der Begriff "Indigene" bezieht sich auf Volksgruppen, die als die ursprünglichen Bewohner eines bestimmten Gebiets gelten. 


Indigene Völker haben oft eine tief verwurzelte Verbindung zu ihrem traditionellen Lebensraum und eine einzigartige Kultur, Sprache sowie Traditionen, die über Generationen hinweg weitergegeben werden.


Einige Schlüsselpunkte zur Bedeutung indigener Völker:


🌍 Bewahrung der Biodiversität: Indigene Gemeinschaften spielen eine zentrale Rolle beim Schutz natürlicher Ökosysteme.


🕰️ Erhalt traditionellen Wissens: Indigene Kulturen verfügen über wertvolle, jahrhundertealte Erkenntnisse zu Naturkreisläufen und nachhaltiger Nutzung.


🧭 Identität und Zugehörigkeit: Für viele indigene Völker ist ihre Heimat und Umgebung essentiell für die eigene Identität und den Zusammenhalt der Gemeinschaft.


🚨 Bedrohte Kulturen: Leider sind indigene Gemeinschaften oft marginalisiert und durch Umweltzerstörung, Vertreibung oder Assimilierung bedroht.


Es ist wichtig, die Rechte und die einzigartige Lebensweise indigener Völker zu schützen und ihre Stimme in globalen Debatten zu stärken. Nur so können wir vom wertvollen Erbe dieser Kulturen profitieren.



@ BBColin 

Der Krieger in uns …



Vorbei die Zeiten eines verklärten Che.

Wosind die Kinder der einst bedeutenden existenzialistischen Denker?

Wie die verstoßenen Straßenkinder „Mundo de Niños“

Der Fährmann, nicht Hesses Figur in „Siddhartha“, sondern der Begleiter in den Tod.

Vagabund, um nicht als Kind noch als erwachsen zu gelten.

Wie erging es jenen Helden vergangener Epochen vor der letzten Schlacht?

Zum Krieger geformt, ein Leben lang auf den Kampf zugetrieben.

Wenn der Tag dem Sonnenlicht entwischt, sich die Nacht um einen legt. Die vergifteten Pfeile trügerischer Ruhe haben sich vor dem Gemetzel in dessen Herz des Kriegers gebohrt.

Schlachtfelder voll gesichtsloser Toter, die ihren Platz im Jenseits einfordern.

Zerschundene Leiber, Schulter an Schulter, dicht aneinandergedrängt, enthoben ihrer Feindschaft oder Freundschaft. Endgültig in die Bedeutungslosigkeit gezogen.

Es ist eine Pflicht des Krieges, jenes Versprechen, das der Tod nicht imstande ist zu erfüllen, einzuhalten: Fortan ewig zu leben.

Aufmarschiert im Geheiß des fernen Wunschgedankenträgers.

Jenes fremden Joch ehrenvoll zu ertragen, ohne Frage.

Wer es falsch, sich aufzulehnen?

Soll der Kelch, mit Bitternis, meines Schicksals, gefüllt, zu später Stunde, voll von eurem Blute sein, niemals dem jener Brust behangenen Soldatenführer?

Kann der Kämpfer seine Menschlichkeit verleugnen?

Sich zweifelnd am Gipfel seiner Eitelkeit selbst gegenüberstehen?

Die vermeidlichen Verräter, die es wagten, zu denken: Aufgehängt, zuerst am Baume, dann in den Galerien unserer Geschichte, neben den Heldenbildern gefallener verführten.

Die Tränen aller Eltern viel zu spät vergossen.

Einst riefen sie laut und voller Stolz, doch im Angesicht des Todes ihrer Kinder verstummten die Schreie nach Ehre, Ruhm und Siegestanz.

Einsam und das Kämpfen leid geworden – sie haben zu viel Elend gesehen.

Ehre ergeben sind sie zuvor ohne Sinn in jede Schlacht gezogen.

Jetzt naht der letzte Atemzug.

Da ist der tiefe Wunsch, sich zu erheben, die Sonne am Horizont noch einmal aufgehen zu sehen.

Langsam legt sich Ruhe auf deine geschundenen Gebeine, fernab von dieser kriegerischen Welt.

So zu leben, wie es wohl zu leben wäre.

Wie es soll, zu leben sein.

All die Liebe jener Hetzer, die auch diese tief vergraben in sich tragen.

Sage danke in meiner allerletzten Stunde hier auf Erden. Für jeden Atemzug, der mir gewährt wird, den ich leichtfertig als gegeben angenommen habe.

Hätte ich mein Ziel verleugnet, wenn es nicht aus meinem Herzen gekommen wäre, in den Augenblicken meines Erwachens?

Wo all die Tugend meiner Liebe aus mir sprach. Ich habe alles längst verziehen, die alten und auch neuen Fehden.

Nun gehe ich, lege mein Schwert mit der blutverschmierten Klinge, das ich im Leben wohl zu fest umklammerte, beiseite.

Ich war in dem Glauben, Zuversicht zu lernen, ein Herz zu sehen.

Hätte mir mein Gewissen das Trugbild niemals gestattet, gewissenlos zu sein, wäre ich niemals ein aufrecht Krieger gewesen.


@ BBColin

News

Die Gier lässt uns vereinsamen, danach im Herzen leblos zurück. 

Gestützt von einer inneren Raffgier längst vergessener Ahnen. 

Hinschauen als eigene Mahnung, sich selbst auferlegen. Alten Muster zuerst annehmen, um sich dann von ihnen zu befreien. Loslassen in Liebe und den Glauben an sich selbst. 


@ BBColin 

Niemandsland!
Kumm, nimm die namenlosen Krieger und schreib‘s an die Wand. Kumm, nimm die nie benützten Waffen und halt‘s in deiner Hand. Kumm gschpia die Würdenträger und meissl‘s in dein Verstand. 

Weu da Teufe is in euch und schlaft net 
Weu des Böse macht euch reich und schafft euch. 

Ma siecht das Feld voller Helden, die nimmer hamkumma san. Ma riacht des Fleisch von die Helden, die nichts mehr zählen. Ma hört die letzten Schreie, ohne was zu tun. 
Weu da Teufel is in euch und schlaft net.
Weu des Böse macht euch reich und schafft euch. 

Drum hörst auf die Rösser, die in eurem Hirn marschieren. Drum duckts euch vor die Hetzer damit‘s euch net sekkieren. Nur wer a bissl glauben kann, hat a leise Chance. Und wann‘s a nur a Pause machst, dann kummst do sicher raus. 

Weu da Teufe is in euch und schlaft net Weu des Böse macht euch reich und schafft euch. 
  
@ BBColin